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6er-Mixed 2012

Markus Fassold | 18. Mai 2012 | 00:29

Liebe Volleyballfreunde!

Es ist endlich so weit! Wir dürfen euch zu unserem 23. Mixed-Turnier in Bad Radkersburg einladen.

Weitere Informationen findet ihr hier

Auf euer kommen freut sich
das Team des TuS Bad Radkersburg Volleyball

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Auswärtserfolg in Gratwein! (verfasst von Gernot Baumann)

Christian Neuhold | 6. April 2012 | 13:46

Am vergangenen Samstag stand das Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn Gratwein auf dem Programm. Für das Ziel Klassenerhalt sollte natürlich auch hier gepunktet werden, was Zadrevec & Co mit einer guten kämpferischen Leistung auch gelang. Aber alles der Reihe nach. Um diesmal eine gute Stimmung und die richtige Lockerheit in der Mannschaft zu erzeugen, griff Trainer Marjan Cehtl auf eine doch etwas sagen wir mal ungewöhnliche Spielvorbereitung in Form einer kleinen Stärkung mit Radler. Diese sollte sich auf alle Fälle bezahlt machen, denn im ersten Satz wurde Gratwein förmlich überrollt. Beim Stand von 2:2 konnte, mit starker Verteidigungsleistung, das Service von Gernot Baumann bis zum 10:2 gehalten werden ehe den Gastgebern das Side Out gelang. Dieser Vorsprung konnte mit wirklich sehenswertem Spiel bis auf 25:12 ausgebaut werden. Dieser Höhenflug sollte allerdings nicht sehr lange anhalten, denn Satz zwei ging nach äußerst mäßiger Leistung verdient an die Heimmannschaft aus Gratwein. Mannschaftsintern wurde auch gemunkelt, dass die Wirkung des Radlers nachgelassen hat. Der dritte Durchgang war dann eine reine Nervenschlacht. Schnell wurde einem Rückstand nachgelaufen, welcher mit Fortdauer aber sukzessive verkleinert werden konnte. Zu diesem Zeitpunkte des Spiels sollte vor allem die Leistungen der vier Oldies Thomas Weinhandl, Karl-Heinz Zadravec, Gernot Baumann sowie auch Marjan Cehtl hervorgehoben werden. Mit ihrer ganzen Routine und Abgebrühtheit gelangen ihnen immer wieder wichtige Punkte bei eigenem Service bzw. konnte dieses auch schnell zurückerobert werden. Zu Satzende waren es aber die Gastgeber, die das sprichwörtliche Quäntchen mehr Glück hatten und Durchgang drei mit 25:23 für sich entscheiden konnten. Wer glaubte, wie leider schon ein paar Mal in der laufenden Saison vorgekommen, dass die Radkersburger Herren in dieser Situation den Kopf hängen lassen würden, irrte. Einstellung und Kampfgeist passten in Durchgang vier (25:19) sowie auch im Entscheidungssatz (15:9). Mit diesen zwei wichtigen Auswärtspunkten bleibt man auf alle Fälle im Rennen um die Aufstiegsplätze und nach kurzer Osterpause wird es am 14.04. ab 15:00 Uhr bei der Doppelheimrunde in der Bad Radkersburger HS-Halle eine Entscheidung um den Klassenerhalt geben. Gäste werden dann der direkte Konkurrent VC Voitsberg sowie der Tabellenführer UVC Graz 3 sein. Für Spannung ist also gesorgt.

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Sieg gegen die Devils! (verfasst von Gernot „Baumi“ Baumann)

Christian Neuhold | 30. März 2012 | 15:37

Vergangenes Wochenende mussten unsere Herren beim Tabellenletzten der Spielgemeinschaft Leibnitz/Deutschlandsberg antreten. Personell änderte sich zu den letzten Wochenenden nicht viel, allerdings konnte Trainer Marjan Cehtl diesmal wieder auf Diagonalangreifer Bostjan Ramsak zurückgreifen. Sein Comeback war allerdings von einem kleinen Hoppla begleitet, da er die Anreise zu diesem Spiel über Graz Seiersberg(!) vornahm. Der Druck für dieses Spiel war schon sehr groß, denn bei einer Niederlage konnte man das Saisonziel Klassenerhalt bereits fast abhaken. Dementsprechend motiviert startete man in den ersten Satz. Die Annahme rund um Libero Bauer Michael war, wie schon letzte Woche, sehr konstant und so konnte über weite Strecken des ersten Satzes ein sehr gutes Side-Out Spiel aufgezogen werden. Michael Peterka, der wieder voll und ganz genesen war, konnte meist nach Belieben punkten. Einziger Wehrmutstropfen waren ganze 7(!) Servicefehler in diesem Satz. Aufgrund der hohen Fehlerquote bei den Gastgebern konnte er aber mit 25:20 souverän nach Hause gespielt werden. Ein ähnliches Bild auch in Satz zwei, welcher ebenfalls mit 25:19 für Zadravec & Co endete. Alles deutete diesmal auf ein seit langem wieder mal gelungenes Spiel der Radkersburger Herren hin, wenn nicht immer dieser verflixte dritte Satz wäre. Man spielte, den Sieg vor Augen, leider viel zu verkrampft, dumme Fehler schlichen sich ins Spiel ein und man lief ständig einem Rückstand nach. Beim Stand von 10:16 kam dann Gernot Baumann zum Service. In den beiden Sätzen zuvor war schon zu sehen, dass die Gastgeber mit seinem Service ihre liebe Not hatten aber in diesem war sie besonders groß. Beim Stand von 20:16(!) für Bad Radkersburg gelang endlich, aus Sicht der Deutschlandsberger, das Side-Out. Den Sieg und wichtige drei Punkte vor Augen wurde das Spiel allerdings hektisch und Durchgang drei ging einigermaßen verdient an die in diesem Satz toll kämpfende Heimmannschaft. Durchgang vier war ein offener Schlagabtausch mit sehenswerten Ballwechseln, welcher dann mit ein wenig Glück mit 25:23 für Bad Radkersburg endete. Mit wirklich wichtigen drei Punkten im Gebäck wurde die Heimreise angetreten und man kann positiv dem nächsten Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Gratwein entgegenblicken. Auch Thomas Weinhandl sollte dann nach langwieriger Grippe endlich wieder auflaufen können.

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Samstag gut – Sonntag weniger

Christian Neuhold | 25. März 2012 | 16:57

Die beiden letzten Saison-Heimspiele in der Aufstiegsrunde der 1. Bundesliga standen am Wochenende für die Volleyballerinnen des TuS Bad Radkersburg am Programm und beide Male ging es gegen Gegnerinnen aus dem Salzburgerland. Am Samstag waren es mit PSV Salzburg die im Herbst die 2. Bundesliga West dominierenden und dort ungeschlagenen Damen aus der Mozartstadt, die den weiten Weg in die Südoststeiermark bestreiten mussten. Auch wenn das Spiel, bei dem die Gastgeberinnen – wie auch am Sonntag – ihre Libera Tina Koulhanek vorgeben mussten, letztlich mit 1:3 verloren ging, war die Gesamtleistung mehr als ansprechend. In den Sätzen 1 und 2 waren die Salzburgerinnen um eine Nuance besser und sie konnten diese mit 25:22 und 25:21 für sich entscheiden. Satz 3, in dem Maria Witsch &  Co groß aufspielten und in allen Belangen überzeugten, ging mit 25:22 an die Steirerinnen. Leider konnte dieses Niveau dann in Satz 4 nicht ganz gehalten werden, weshalb die Salzburgerinnen letztlich weniger Mühe hatten, Satz (25:19) und somit Spiel für sich zu entscheiden. In der Nachbetrachtung, bei der sich sogar der immer sehr kritische Coach Janko Hochstätter durchaus zufrieden zeigte, war sich Volleyball-Radkersburg über zwei Dinge einig: Darüber, dass die slowenische Mittelblockerin Natasa Fekonja, die schon die ganze Saison über konstant gute Leistungen bot und diesmal Punkt um Punkt scorte, herausragend gespielt hat und darüber, dass sich die Leistung des gesamten Teams zumindest einen Punkt auf jeden Fall verdient hätte.

Das Vorhaben, sich diese Punkte dann eben am Sonntag gegen Oberndorf zu holen, konnte leider nicht umgesetzt werden, weil die Radkersburgerinnen nicht dazu in der Lage waren, an die gute Leistung vom Vortag anzuschließen. Satz 1 ging mit 25:18 deutlich an die bereits im Herbst in der 1. Bundesliga tätigen Oberndorferinnen. Das begeisterungsfähige Publikum in der Stradener HS-Halle freute sich dann sehr über das sehenswerte Aufbäumen in Satz 2, in dem die Radkersburgerinnen die meiste Zeit in Front lagen, letztlich aber doch noch knapp mit 24:26 den Kürzeren zogen. Aufgrund der guten Leistung in Satz 2 und zumal die Radkersburgerinnen ja auch in Oberndorf bereits mit 0:2 zurück gelegen waren und nach einer famosen Aufholjagd doch noch ihren ersten Sieg in der 1. Bundesliga einfahren konnten, gab es berechtigte Hoffnung auf eine Wende. Gekommen ist es zu dieser aber dann doch nicht mehr. Satz 3 ging mit 20:25 verloren und damit war klar, dass das letzte Heimspielwochenende ein punkteloses bleibt.

Da die Radkersburgerinnen ihr letztes Saisonspiel am kommenden Freitag auswärts gegen die Topmannschaft von Eisenerz/Trofaich bestreiten müssen und dort zu punkten genauso eine Sensation wäre wie alles andere als ein klarer Sieg der unmittelbar hinter ihnen platzierten Güssingerinnen gegen die mit Abstand tabellenletzten Damen von Linz/Steg 2, wird der derzeit noch belegte Platz 5 wohl nicht zu halten sein.

Der Link zur Tabelle: http://oevv.volleynet.at/Tabelle/8930

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Leider kein Erfolg der Herren in Graz! (verfasst von Gernot “Baumi” Baumann)

Christian Neuhold | 23. März 2012 | 17:02

Wie schon am vergangenen Wochenende daheim gegen Leibnitz/Deutschlandsberg und SSV Liebenau musste man auch diesmal mit einer „Rumpftruppe“ zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer UVC Graz 3. Alen Repija und Bostjan Ramsak konnten aufgrund von Verletzungen nicht dabei sein und Thomas Weinhandl musste aufgrund Fiebers das Bett hüten. Michael Peterka entschied sich trotz Grippe seine Mannschaft in Graz zu unterstützen. Sehr zur Verwunderung aller Spieler war der Gegner bereits mit Aufwärmen beschäftigt als die Radkersburger Herren in der Halle eintrafen. Die Mannschaft des UVC Graz 3, gespickt mit ehemaligen Bundesligaspielern, ließ den Gästen aus Voitsberg in der ersten Partie des Tages nicht den Funken einer Chance und schickten diese mit einer 3:0-Packung in nicht einmal einer Stunde auf die Heimreise. Dass an diesem Wochenende maximal Bonuspunkte im Kampf um den Klassenerhalt zu holen sein würden war allen von Anfang an klar. Trainer Marjan Cehtl wollte die ausgezeichnete Stimmung von vorheriger Woche unbedingt halten, was leider nur im ersten Satz gelang. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten kam die Mannschaft sehr gut ins Spiel und konnte immer wieder durch spektakuläre Ballwechsel punkten. Beim Stand von 22:20 für die Radkersburger Herren riss aber der Faden an diesem Tag. Satz 1 ging nach einigen unnötigen Fehlern noch mit 23:25 verloren. In Satz 2 fehlte eindeutig die Durchschlagskraft im Angriff. Immer wieder wurde nach guter Annahme der Ball leichtfertig ins Out oder in den Block geschlagen. Leider zu einseitiges Spiel machte es dem Gegner sehr einfach, den Block gut zu organisieren und in weiterer Folge auch relativ leicht bei eigenem Service zu punkten. Satz 3 war, nach Einwechslung von Spielertrainer Marjan Cehtl als Mittelblocker, wieder etwas ausgeglichener. Den längeren Atem sollten aber auch in diesem Satz die Gastgeber haben. Nach dieser 0:3 Niederlage gegen den Tabellenführer sollte der Kopf nicht hängen gelassen werden, denn schon nächste Woche geht es zum wichtigen Auswärtsspiel gegen Leibnitz/Deutschlandsberg und somit einem Gegner, der bereits vorige Woche zu Hause besiegt werden konnten.

Der Link zur Tabelle der Herren: http://www.stvv.at/?page_id=39 (“1. Landesliga – Aufstiegsplayoff” anklicken)

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3:0 und doch sehr knapp

Christian Neuhold | 17. März 2012 | 18:55

Am vorletzten Heimspielwochenende der Damen des TuS Bad Radkersburg war die Mannschaft aus Güssing zu Gast in der Stradener HS-Halle. Ziel der Radkersburgerinnen war es, sich für die klare 0:3-Auswärtsniederlage in der ersten Runde des Aufstiegsplayoffs zur 1. Bundesliga zu revanchieren. In Satz 1 waren es eindeutig die Güssingerinnen, die schneller ins Spiel kamen und als Coach Janko Hochstätter beim Stand von 15:21 sein letztes Timeout verbraucht hatte, standen die  Zeichen schon auf Satzniederlage. Die Radkersburgerinnen kämpften sich aber zurück und profitierten bei ihrer Aufholjagd von einigen Flüchtigkeitsfehlerinnen ihrer Gegnerinnen, die trotz dreier Satzbälle beim Stand von 24:21 den Sack nicht zumachen konnten und Satz 1 letztlich noch mit 24:26 abgaben.

Satz 2 war eine sehr ausgeglichene Angelegenheit mit laufenden Führungswechseln und wie schon im 1. Satz waren es wieder die Hausherrinnen, die die entscheidenden Punkte machten und mit 26:24 als Satzgewinnerinnen vom Platz  gingen. In Satz 3 hatten Maria Witsch & Co von Anfang an die Nase knapp aber doch voran und diesmal ließ man sich auch nicht mehr in Bedrängnis bringen und spielte man zur Freude der Zuschauer den Satz trocken mit 25:22 nachhause.

Mit diesem Erfolg stellten die Radkersburgerinnen in den Saisonduellen mit den Güssingerinnen, die ja   den Grunddurchgang der 2. Bundesliga knapp vor Union Westwien und den Südoststeirerinnen auf Platz 1 beendet hatten,  auf 3:1! Mit einem Heimsieg gegen Oberndorf am kommenden Samstag (15 Uhr) könnten die Radkersburgerinnen auf Platz 4 in der Tabelle vorstoßen, müssten dann aber, um diesen Platz bis zum nahenden Saisonende behaupten zu können, wohl auch am Sonntag (11 Uhr) im letzten Heimspiel gegen die starke Mannschaft von PSV Salzburg punkten, denn in der letzten Runde auswärts in Eisenerz wird wohl nichts zu holen sein.

Der Link zur Tabelle: http://oevv.volleynet.at/Tabelle/8930

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Samstag: Trotz sehr mäßiger Leistung 3 Punkte – Sonntag: Trotz sehr guter Leistung 0 Punkte

Christian Neuhold | 11. März 2012 | 17:10

Am Samstag stand für die Damen des TuS Bad Radkersburg das 4. Saison-Aufeinandertreffen gegen Union Westwien am Programm. Ziel war es, sich für die zuletzt erlittene 0:3-Auswärtsniederlage zu revanchieren und in den direkten Begegnungen auf 2:2 zu stellen. Der Start der Steirerinnen war fulminant und beim Stand von 16:8 zweifelte niemand mehr am Gewinn von Satz 1. Dass aus diesem vermeintlich beruhigenden Vorsprung dann doch noch ein 26:28-Satzverlust war, brachte Trainer Janko Hochstätter zur Weißglut und sorgte für eine lautstarke Standpauke in der Pause. Satz 2 war der einzige an diesem Tag, an dem Maria Witsch & Co dazu in der Lage waren, eine konstant gute Leistung ohne zahlreiche unnötige Fehler einen ganzen Satz hindurch konsequent zu erbringen. Wozu man mit solch einer Leistung befähigt ist, zeigte das klare Satzergebnis von 25:9. Satz 3 war dann ein Kampf auf Biegen und Brechen auf eher mäßigem Niveau, der letztlich mit 25:23 knapp an die Hausherrinnen ging. In Satz 4 ging es in dieser Tonart weiter, wobei diesmal die Radkersburgerinnen klar die Nase vorn behielten und mit dem 25:18 den wertvollen Heimsieg und damit 3 Punkte einfahren konnten. Positives Fazit trotz der nach dem Spiel wenig begeisterten Stimmung bei Mannschaft und Trainer: Dass man in der Aufstiegsrunde der 1. Bundesliga gegen eine im Tabellenmittelfeld platzierte Mannschaft gewinnt, obwohl man die eigene Leistungsfähigkeit nicht einmal annähernd abrufen konnte, zeigt deutlich, auf welch sensationellem Niveau man sich in Volleyball-Radkersburg mittlerweile bewegt!

Am Sonntag waren die Tabellenführerinnen aus Melk zu Gast in der Stradener HS-Halle. Perfekt vom am Sonntag weitaus entspannteren Coach eingestellt, waren die Radkersburgerinnen diesmal dazu in der Lage, mittels zahlreicher der in den letzten Monaten hart und konsequent eintrainierten Spiel-Abläufe und –Varianten die Topmannschaft aus Melk extrem zu fordern. Sowohl in Satz 1 als auch Satz 2 waren es die Gastgeberinnen, die bis zum letzten Satzdrittel den Ton angaben und beim 2. Technischen Timeout mit 16:11 bzw. 16:10 in Front lagen. Dass sie an diesem Tag keinen Satz gewinnen konnten, lag ausschließlich daran, dass die Niederösterreicherinnen immer, wenn es ganz besonders eng wurde, ihre Abgebrühtheit und Routine ausspielen und die entscheidenden Punkte für sich entscheiden konnten.  Gekennzeichnet war das letztlich 0:3 endende Spiel (23:25; 18:25; 17:25), in dem wirklich alle Radkersburgerinnen in Hochform agierten auch durch das Duell der beiden groß aufspielenden Topscorerinnen der Aufstiegsrunde: Auf Seiten der Melkerinnen die auf Platz 1 der Scoringliste liegende Kerstin Riegler und auf Seiten der Steirerinnen die gleich hinter ihr platzierte Birgit Schöttl.

Einziges Manko an diesem Tag war, dass das Spiel aufgrund des nach einer kurzfristigen Verschiebung ungünstigen Spielbeginns um 11 Uhr vor extrem magerer Kulisse stattgefunden hat, sich aber viel, viel mehr Zuschauer verdient hätte.

Der Link zur Tabelle: http://oevv.volleynet.at/Ligen/8930

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Niederlage und Sieg – Ganz nach der Papierform

Christian Neuhold | 4. März 2012 | 23:11

Sport lebt von Überraschungen. Diese gab es in den beiden Heimspielen der Volleyballerinnen des TuS Bad Radkersburg an diesem Wochenende aber nicht.

Am Samstag ging man als klarer Außenseiter in die Heimpremiere in der Aufstiegsrunde der 1.Bundesliga, stand doch auf der anderen Seite das Traditionsteam aus Eisenerz/Trofaiach, vor und nach diesem Wochenende auf Platz 2 in der Tabelle. Und schon der erste Blick auf die sich aufwärmenden Teams machte deutlich, dass auch der Größenunterschied zwischen den Spielerinnen der beiden Mannschaften ein erheblicher ist; im Volleyball naturgemäß ein nicht unwesentlicher Faktor. Wie das in den bisherigen Aufstiegsplayoff-Spielen leider schon fast zur Tradition geworden ist, starteten die Radkersburgerinnen grottenschlecht ins Spiel. Ergebnis war ein sattes 12:25. Zur Begeisterung der Zuschauer in der Stradener HS-Halle zeigten Maria Witsch & Co in den Sätzen 2 und 3 aber auf, dass sie sogar gegen solch starke Gegnerinnen durchaus mithalten und diese teilweise sogar in Bedrängnis bringen können. Auch wenn es letztlich für einen Satzgewinn doch recht deutlich nicht gereicht hat (19:25; 17:25) konnte man guter Dinge dem Sonntagsspiel entgegenblicken, war doch absehbar, dass mit dieser Leistung ein Heimsieg gegen die Tabellenletzten Linz/Steg 2 realistisch ist.

Die 2. Mannschaft des Traditionsvereins aus Oberösterreich steht naturgemäß im Schatten des Einserteams, das auch in dieser Saison bereits das Final Four der 1. Bundesliga erreicht hat und somit im Herbst wieder im Europacup (MEVZA) an den Start gehen wird. Wie schon das von den Radkersburgerinnen klar gewonnene Relegationsspiel gegen Dornbirn gezeigt hat, ist das Leistungsniveau der 2. Bundesliga West, aus der heraus sich die Linzerinnen für die Aufstiegsrunde qualifiziert haben, nicht ganz so ausgeglichen wie jenes in der 2. BL Ost. Genau das spiegelte sich auch von Anfang an im Sonntagsspiel wider. Die von Coach Janko Höchstätter gut eingestellten Gastgeberinnen waren den Linzerinnen in allen Belangen überlegen. Satz endete mit einem klaren 25:15. Einzig in Satz 2 konnten die Oberöstereicherinnen bis zum Schluss mithalten und Paroli bieten, letztlich ging aber auch dieser mit 25:23 knapp aber doch an die Steirerinnen. Und im 25:19 endenden Satz 3 wurden dann den Fans einige jener neuen Angriffsvarianten präsentiert, die im Intensivtraining während der Semesterferien einstudiert worden sind.

Mit diesen 3 Punkten konnten die Gegnerinnen vom nächsten Samstag – Union Westwien – in der Tabelle überholt werden. Klares Ziel für das um 15 Uhr beginnende Heimspiel ist es, Revanche für die zuletzt auswärts erlittene 0:3-Niederlage zu nehmen und in den direkten Duellen der beiden Mannschaften, die sich ja bereits in der 2. Bundesliga gegenüberstanden, auf 2:2 zu stellen. Am Sonntag – ebenfalls um 15 Uhr – ist dann wieder die Papierform am Wort und der TuS Bad Radkersburg klarer Außenseiter gegen die Tabellenersten aus Melk.

http://oevv.volleynet.at/Tabelle/8930

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Wie aus einer „Fast schon-Totalschlappe“ doch noch eine Erfolgsstory wurde

Christian Neuhold | 26. Februar 2012 | 20:04

Die Vorgabe von Trainer Janko Hochstätter vor den beiden Auswärtsspielen in der Aufstiegsrunde der 1. Bundesliga gegen die renommierten und erstligaerfahrenen Mannschaften PSV Salzburg und Oberndorf war gewesen, in beiden Spielen zumindest einen Satz zu gewinnen. Als nach 5 verlorenen Sätzen die Stimmung am Tiefpunkt angelangt war und alles nach einer ziemlichen Wochenendschlappe aussah, begann das Werk der Volleyballdamen des TuS Bad Radkersburg doch noch zu laufen. Doch der Reihe nach:

Im Samstagspiel gegen PSV Salzburg gab es mit einem 11:25-Satzverlust den leider in den letzten Spielen schon zur Gewohnheit gewordenen miserablen Start. In Satz 2 kamen Maria Witsch & Co besser ins Spiel. Als man beim Stand von 21:16 aus Sicht der Gäste schon mit dem erhofften Satzgewinn zu rechnen begann, kam aber Sand ins Getriebe und einige schlechte Annahmen später war der Satz auch schon mit 23:25 verloren. Davon erholten sich die Radkersburgerinnen auch in Satz  3 nicht mehr: 18:25.

Nach der kurzen Anreise über´s kleine deutsche Eck stand in der Stadthalle Oberndorf das Sonntagsspiel auf dem Programm, wo sich zur Überraschung der zahlreichen Zuschauer von Anfang an zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüberstanden. Sowohl in Satz 1 als auch Satz 2 waren es die Steirerinnen, die den besseren Start hatten und zu Satzhalbzeit jeweils in Front lagen. Dumme und unnötige Fehler in den Endphasen, die Coach Janko Hochstätter zur Weißglut brachten, waren letztlich aber ausschlaggebend dafür, dass die ersten beiden Sätze mit 19:25 und 22:25 doch noch relativ deutlich an die Gastgeberinnen gingen. Anscheinend war es dann gerade die Einstellung, dass jetzt eh schon alles egal sei, die dazu geführt hat, dass die Radkersburgerinnen – angeführt vom schlagkräftigen Angriffstrio Corina Breuss, Natasa Fekonja und Birgit Schöttl – plötzlich befreit aufspielten und eine grandiose Aufholjagd starteten. Glaubten die Oberndorfer Fans nach dem 21:25 in Satz 4 noch an einen einmaligen Ausrutscher ihrer Mannschaft, so gestaltete sich Satz 4 zu einer hart umkämpften Nervenschlacht, an deren Ende die Radkersburgerinnen mit 25:23 die Nase knapp vorn hatten. Damit war die Gegenwehr der Oberndorferinnen gebrochen und nach dem mit 15:9 klaren Gewinn des letzten Satzes durch die Damen des TuS Bad Radkersburg die Sensation perfekt und 2 Auswärtspunkte in der Tasche.

Damit ist der Auswärtsmarathon und die Österreich-Tour beendet. Wenn es gelingt, die vielversprechende Leistung aus dem Spiel gegen Oberndorf und die gute Stimmung in die Heimpremieren in der 1. Bundesliga mitzunehmen, können sich die Fans der Radkersburgerinnen auf zwei tolle Matches am kommenden Samstag um 18 Uhr gegen die klaren Favoritinnen der SG Eisenerz/Trofaiach und am Sonntag um 15 Uhr gegen Linz/Steg 2, also jene Mannschaft, gegen die man in der Vorwoche den ersten Auswärtssieg einfahren konnte, in der HS-Halle Straden freuen.

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In Linz beginnt´s

Christian Neuhold | 19. Februar 2012 | 20:31

Nach der samstägigen klaren 0:3-Niederlage in Güssing, bei der die Damen des TuS Bad Radkersburg völlig chancenlos waren, stand eine ausführliche Nachbesprechung und Spielanalyse durch Coach Janko Hochstätter auf dem Programm. Die Gründe für die Schlappe im Burgenland waren bald herausgearbeitet: Die extremen Schwierigkeiten und zahlreichen Fehler bei der Annahme sowie mangelnder Einfalls- und Variationsreichtum im Angriffspiel, der dazu führte, dass sich selbst die Top-Angreiferinnen der Radkersburgerinnen, die seit Beginn der Aufstiegsrunde mit der Grazerin Tina Kulhanek eine neue Libera in ihren Reihen haben, gegen den gut gestellten Block der Güssingerinnen nicht durchsetzen konnten.

Am Sonntag ging es dann zum Auswärtsspiel gegen die Tabellennachbarn  Linz/Steg. Auch dort war der Start ins Spiel mäßig. Nach dem 21:25-Satzverlust ging aber ein Ruck durch die Mannschaft und besann man sich alter Qualitäten. Mit dem 25:15 in Satz 2 gelang der lang ersehnte erste Satzgewinn in der 1. Bundesliga. Die Spielentscheidung fiel dann im 3. Satz. Beim Stand von 16:21 aus Sicht der Steirerinnen kam Natasa Fekonja zum Service. Ihr beeindruckender Servicelauf war der Beginn einer grandiosen Aufholjagd der beherzt kämpfenden Radkersburgerinnen, die letztlich nach mehreren Satzbällen auf beiden Seiten in einem knappen 29:27-Satzgewinn für die Gäste resultierte. Das war für die Moral der Oberöstereicherinnen zu viel des Guten.  Sie fanden im vierten Satz nicht mehr zu ihrem Spiel und mussten sich mit 18:25 geschlagen geben. Bemerkenswert ist, dass es diesmal nicht wie gewohnt die Topscorerin Birgit Schöttl war, die auf Seiten der Radkersburgerinnen am meisten Punkte einheimste, sondern dass mit Corina Breuss und der 42-jährigen Grand Dame des Radkersburger Damenvolleyballs, Ingrid Stasny, zwei andere Akteurinnen dem Angriffsspiel den entscheidenden Stempel aufdrücken konnten.

Mit den drei Punkten in der Tasche und dem Abgeben der roten Laterne ist die Zuversicht für das kommende Salzburg-Wochenende, an dem die Auswärtsspiele gegen die Tabellenmittelständler PSV Salzburg und TV Oberndorf anstehen, deutlich gestiegen.

Der Link zur Tabelle: http://oevv.volleynet.at/Tabelle/8930

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